Doppelerfolg für Irland – Clem McMahon gewinnt gleich zwei Finals

(Oliva)  Der 39 Jahre alte Ire Clem McMahon hat bei der Spring MET III gleich zwei Youngster-Finals gewonnen. Sowohl bei den sechs, als auch bei den sieben Jahre alten Pferden eroberte der Ire die Spitze und war rundherum glücklich mit Hilton Pacato und Hilton Alibi. „Für die 7-jährigen war das heute mit die schwerste Generalprobe und ich bin überglücklich das Pacato das so souverän gemeistert hat,“ japste der Springreiter aus Monaghan atemlos aber sehr zufrieden nach der Prüfung.

Drei Iren ganz vorn
Hilton Pacato von Pacino  ist ein flinker Fuchs, von dem sein Reiter sagt, er sei sehr vorsichtig, vermögend und hat schnelle Reflexe“. Und McMahon sieht typische Grand-Prix Vorzüge in dem Siebenjährigen. “Ich habe da zwei tolle Pferde, welche in den letzten sechs Wochen immer wieder eine tolle Leistungen zeigten. Ich denke das beide Pferde für den Grand Prix Sport geeignet sind – sie sind einfach ein Traum und ich bin wirklich stolz auf die beiden“, lobt der Springreiter, der aus Cavan stammt, seine beiden Youngster. Der erst sechs Jahre alte Hilton Alibi ist wie sein Halbruder Pacato ein Irish Sport Horse.
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Spring MET III – einfach mal ab an den Strand

(Oliva) Guillaume Foutrier hat es schon oft gemacht, Otto Becker kam auch endlich mal dazu, nachdem die Sperre zum Strandreiten aufgehoben wurde und am Mittwochmorgen nutzte der deutsche Bundestrainer Wetter und Gelegenheit: Einfach mal an den Strand und ins Wasser mit den Pferden!

Strand tut auch dem Bundestrainer gut
Becker ist mit Tochter Mia-Charlotte und Schülerinnen bei der Spring MET III zu Gast. Von dort jettete der Coach in der vergangenen Woche zum Weltcupfinale nach Göteborg, freute sich über das Abschneiden der deutschen Reiter und kehrte dann nach Oliva Nova zurück. Und jetzt gönnte sich Becker erst mal selbst eine Runde im Sattel an der Mittelmeerküste – schnappte sich Coco Mademoiselle und zeigte seiner vierbeinigen Begleiterin Meer und Sandstrand – Wassertreten schadet Pferden bekanntlich nicht….

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Holger Wulschner „zähmt“ übermütigen Skipper – Großen Preis gewonnen in Oliva Nova

(Oliva) „Das war im Stechen die erste gut kontrollierte Runde, die ich mit ihm reiten konnte“, lachte Holger Wulschner zufrieden. Und diese Runde endete famos mit einem Sieg für Wulschner und BSC Skipper im Großen Preis des Oliva Nova Beach & Golf Resort bei der Spring MET III. Das mit 30.000 Euro dotierte Longines Ranking Springen bringt nun neben dem Preisgeld von 7.500 Euro auch noch Weltranglistenpunkte. Komplettiert wurde der deutsche Erfolg durch Maurice Tebbel aus Emsbüren, der mit Camilla PJ Platz zwei im Hauptereignis der zweiten Spring MET-Woche belegte.

Hochmotivierter Skipper
Der 12 Jahre alte Hannoveraner Skipper  hat wie sein Stallkollege Cha Cha Cha G vor der Spanien-Reise drei Wochen Pause gehabt und die tat offenbar überaus gut. „Der war ziemlich lustig und ziemlich wild drauf“, grinste Wulschner, „ich war froh, dass ich mich oben halten konnte in den vergangenen Tagen“. Das „Gleichgewicht der Kräfte“ ist offenbar gefunden, in 51,76 Sekunden und ohne Fehler jumpten Ross und Reiter durch den Großen Preis des CSI2* und waren damit fast zwei Sekunden schneller auf dem riesigen Rasenplatz des Equestrian Center unterwegs als der zweitplatzierte Maurice Tebbel. Skippers Programm für Woche 3 der Spring MET sieht so aus: „Er geht wieder kleine Tour und vielleicht eines der Weltranglistenspringen“, so Wulschner, „am Strand war ich noch gar nicht mit ihm, weil er so übermotiviert war. Das werden wir in der kommenden Woche dann mal angehen – Skipper am Mittelmeer.“ Continue reading „Holger Wulschner „zähmt“ übermütigen Skipper – Großen Preis gewonnen in Oliva Nova“

“Das ist perfekt“ – 21-jähriger Ire gewinnt in Oliva Nova Weltranglistenspringen

(Oliva)  Weltranglistenspringen zu gewinnen, ist alles andere als Routine für den 22-jährigen Jonathan Gordon. In Oliva Nova holte sich der in Baden-Württemberg lebende Ire jetzt den Sieg im mit 24.600 Euro dotierten Longines Ranking Springen und sprudelte vor Begeisterung: „Ich war schon bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter in Frankreich und dreimal Landesmeister, jetzt muss ich den Übergang in die Altersklasse Reiter gut managen.“

Premiere in Spanien
Bei der Spring MET III hat er schon mal gezeigt, dass das gelingen kann. Partner dieses Triumphes in Spanien war der zehn Jahre alte Fellini, ein Nachkomme des zweimaligen Olympiasiegerpferdes For Pleasure. Mit ihm gewann Jonathan Gordon auch Bronze bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter 2015 in Wiener Neustadt. „Ich bin schon in San Giovanni so eine Tour geritten, bei der Spring MET bin ich zum ersten Mal und es ist super hier“, erklärt Gordon, „die Bedingungen sind wirklich perfekt.“ Continue reading „“Das ist perfekt“ – 21-jähriger Ire gewinnt in Oliva Nova Weltranglistenspringen“

Spanien – Schweiz – Schwizer bei der Spring MET III

(Oliva) Mal schnell aus der Schweiz nach Spanien, das geht, wenn man Pius Schwizer heißt, zu den Top-Reitern der Welt zählt und ohnehin fast überall auf dem Globus zuhause ist. Schwizer sauste in der zweiten Woche der Spring MET III nach Oliva Nova und gewann das erste Longines Ranking Springen der zweiten Turnierwoche. „Das ist erst mein erstes Turnier draußen“, sagt der Schweizer und „ist doch ein Super-Start“.

Zu zweit geht es leichter
Schwizer sicherte sich mit dem neun Jahre alten Tarioso Manciais aus dem Besitz von Max Hauri in sehr ökonomischen 25, 98 Sekunden und ohne Fehl und Tadel den Sieg in der mit 24.600 Euro dotierten Prüfung des Stalls Bengtsson & Kristoffersen. „Florence war schon vor mir da“, berichtet Schwizer. Seine Lebensgefährtin kennt die Spring MET, Oliva Novas Vorzüge sind dem Schweizer also keinesfalls fremd. Platz zwei im Weltranglistenspringen eroberte der Belgier Constant van Paesschen, für den Siege in Oliva Nova praktisch „Homeruns“ sind. Er hat für sich und seine Kunden auf Monate hinaus Stallungen angemietet, um das milde Klima und die großen Plätze des Equestrian Centres zu nutzen. Jamal Rahimov aus Azerbaidschan sicherte sich mit Spitzenpferd Warrior Rang drei. Continue reading „Spanien – Schweiz – Schwizer bei der Spring MET III“

Et Voilà – Guillaume Foutrier „rockt“ die Spring MET Youngster Tour

(Oliva)  Aller guten Dingen sind drei und genau das hat Guillaume Foutrier umgesetzt. Mit Chief Tibri Z gewann der 39-jährige Franzose die finale Prüfung der sieben Jahre jungen Springpferde in der zweiten Woche der Spring MET III. Seit Januar ist Foutrier mit seinen Pferden in Oliva Nova und nutzt die Tour intensiv zur Ausbildung der Youngster.

Conchita und Kölz – Nüstern und Nase vorn
Ein Jahr jünger als Chief Tibri Z ist die Chintan-Tochter Conchita, die Markus Kölz auf Platz eins im Springen mit Stechen ritt. „Sie war letztes Jahr schon mit hier. Conchita ist ganz einfach und unkompliziert, hat letztes Jahr eine Bundeschampionats-Qualifikation gewonnen, war hier zweimal Zweite, einmal Dritte und heute nun haben wir gewonnen“, freut sich Ausbilder Kölz über Conchita, die „namentlich“ hervorragend nach Spanien passt. Kölz – 38 Jahre alt und auf dem Burkhardshof bei Winnenden in Baden-Württemberg zuhause  – ist in der verzweigten Kölz-Reiterdynastie für Ausbildung, Verkauf und Pferdezucht zuständig. Und er hat einen Plan: Der Saisonvorbereitung im milden spanischen Klima sollen mittelfristig erneut die Qualifikationen für das Bundeschampionat folgen. „Und dann geht es vielleicht mal Richtung Zwei-Sterne-M mit ihr“, so Markus Kölz. Continue reading „Et Voilà – Guillaume Foutrier „rockt“ die Spring MET Youngster Tour“

Ping Pong machts möglich – Zweiter Sieg für Krasyuk

(Oliva) Ping Pong heißt die Kandidatin, ist erst fünf Jahre alt und stellte ihrem Ausbilder ein gutes Zeugnis aus. Zum zweiten Mal gewann die niederländisch gezogene Stute bei den fünf Jahre jungen Pferden der Spring MET III eine Nachwuchspferdeprüfung und am meisten freute sich Mitbesitzer und Reiter Oleg Krasyuk darüber. Der 38 Jahre alte Springreiter ist in Pokrovka in der Ukraine aufgewachsen und profitierte von der Initiative des ukrainischen Teamgründers Oleksandr Onyshchenko – Krasyuk ist einer der wenigen ukrainischen Profis im Springsport.

Turnier mit „Langzeitfolgen“
Ping Pong gehört Oksana Sytryk und Oleg Krasyuk und erledigte ihren „Job“ im Special-Zwei-Phasenspringen binnen 36,44 Minuten und bescherte ihren Besitzern damit Platz eins in Oliva Nova. Krasyuk entdeckte den Pferdesport im Alter von sieben Jahren. da fand in der Nähe seines Elternhauses ein Turnier statt und der kleine Junge meldete sich am nächsten Tag für einen Reitkursus an. Der Kursus ist längst Geschichte, der kleine Junge von damals inzwischen Profi. Continue reading „Ping Pong machts möglich – Zweiter Sieg für Krasyuk“

Flott davon – Franzose gewinnt mit fünf Sekunden Vorsprung zum Auftakt

(Oliva) Chief Tibri Z ist sieben Jahre alt und er lernt schnell: Der Corland-Nachkomme aus Zangersheider Zucht präsentierte sich schon in Woche eins der Spring MET III putzmunter, jetzt folgte gleich ein Sieg. Der Franzose Guillaume Foutrier zeigte zum Auftakt der zweiten Turnierwoche im spanischen Oliva Nova einen sehr motivierten Schimmel, der allen Mitbewerbern praktisch davonsprang und dabei glatt fünf Sekunden schneller war….

Deutsche Gäste gut in Form
Auf Foutrier folgte Alice Watson (Großbritannien) mit E Pilotta und dann kam auch schon der beste deutsche Teilnehmer mit Jörg Oppermann aus Gückingen, der gleich zwei sieben Jahre junge Nachwuchstalente unter die Top-Ten ritt. Auf Platz drei Eckhard aus dem Besitz seines Schwiegervaters Heinz Eufinger, auf Platz fünf den Cristo-Nachkommen Christos. Auch drei junge deutsche Amazonen mischten in der Prüfung weit vorn mit: Justine Tebbel (Emsbüren), die Special auf den neunten Platz pilotierte, sowie Katrin Eckermann aus Kranenburg mit Hardwell (12.) und Vallejo (15.) und Kaya Lüthi (Sendenhorst) mit Calle (16.). Letzterer gehört dem deutschen Bundestrainer Otto Becker, der in Oliva Nova mehrere Schülerinnen –  darunter auch Tochter Mia-Charlotte – coacht und am Mittwoch eine wichtige Stippvisite nach Göteborg unternimmt – zum Weltcup-Finale der Springreiter. Continue reading „Flott davon – Franzose gewinnt mit fünf Sekunden Vorsprung zum Auftakt“

Doppelerfolg für die Ashford Stables in Oliva Nova

(Oliva) Sie ist Niederländerin, er ist Brasilianer und sie holten sowohl Platz eins , als auch Platz zwei im ersten Großen Preis der Spring MET III in Oliva. Gelungen ist das Stefanie van den Brink und Marlon Modolo Zanotelli mit der Unterstützung eines weiteren Niederländers und eines Schotten – Baronescha und Valetto JX. Die mit 30.000 Euro dotierte Longines Ranking Prüfung geriet zum Triumphzug für den belgischen Stall Ashford Farms. Das dürfte den Chef und die Chefin freuen – Enda Carroll und Courtney Vince sind derzeit in Kalifornien.

Ashford und Ashford – zwei Pferde, zwei Erfolge
Die 23-jährige Stefanie van den Brink war mit Baronescha einige Hunderstel-Sekunden schneller als ihr Stallkollege: „Baronescha ist ein wirklich richtig gutes Pferd. Sie ist schon zum zweiten Mal mit hier und führt sich richtig wohl“. Die zehn Jahre alte Stute verdrängte mit der flotten Runde Valetto JX – ein schottisches Sportpferd – auf Platz zwei und den reitet Zanotelli eigentlich nur vertretungsweise. „Normalerweise ist Valetto Endas Pferd, aber weil meine eine Pause bekommen, hat er vorgeschlagen, dass ich ihn mit hierher nehme“, so der 27-jährige Brasilianer, der kurz nach der Siegerehrung schon zu Ehefrau Angelica Augustsson und Tochter Melissa sauste, die in Oliva Nova ebenfalls dabei sind. Continue reading „Doppelerfolg für die Ashford Stables in Oliva Nova“

Weltranglistenspringen und Konditionstraining – Holger Wulschner kann beides

(Oliva)  Ganz so hatte es der Sieger nicht erwartet – allerdings war die Überraschung äußerst angenehm: „Cavity ist am Donnerstag ein kleines Springen gegangen, wir waren schon mal am Strand und dann heute eben dieses Springen – eigentlich ist er hauptsächlich für etwas Konditionstraining mit“, staunte Holger Wulschner über seinen 13 Jahre alten Holsteiner Wallach BSC Cavity. Die Kondition war tipp-topp – Wulschner und Cavity gewannen das zweite von drei Weltranglistenspringen der Spring MET III am ersten Tour-Wochenende.

Ausdauer für große Sprünge
„Also wenn Konditionstraining zu Siegen in Weltranglistenspringen führen…“ lachte der Springreiter aus Groß Viegeln, der mit Ehefrau Astrid und neun Pferden 2670 Kilometer ans Mittelmeer gereist ist. Cavity wird mit Formerhaltung und Strand beschäftigt.
Wulschner: „Das haben wir uns hier für ihn vorgenommen, der muss gar nicht so viele Springen gehen. Er soll einfach nur die Ausdauer verbessern.“
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